Runder Tisch Herzschwäche
Austausch, Vernetzung und gemeinsame Verantwortung
Der Runde Tisch Herzschwäche ist ein Vernetzungsformat für Menschen und Organisationen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Herzinsuffizienz befassen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Versorgung, Selbsthilfe, Pflege, Wissenschaft, Politik, Patientenorganisationen, Gesundheitswirtschaft und Öffentlichkeit.
Diese Unterseite bündelt das Format, den Runden Tisch 2026, die beteiligten Perspektiven, die transparente Offenlegung der Unterstützer, begleitende Aktionen sowie die Rückblicke der vergangenen Jahre. Medizinische Grundlagen zur Erkrankung werden bewusst nicht erneut erklärt; dafür gibt es die eigene Seite „Herzschwäche verstehen“.
Einordnung
Worum es beim Runden Tisch geht
Der Runde Tisch ist keine reine Informationsveranstaltung. Er ist als Arbeits- und Dialogformat angelegt: Betroffene und Angehörige, Selbsthilfe, Fachleute aus Medizin und Pflege, Patientenorganisationen, Politik, Kostenträger, Verbände, Unternehmen und Medien kommen zusammen, um Erfahrungen, Versorgungsthemen und konkrete nächste Schritte zu besprechen.
Austausch auf Augenhöhe
Der Runde Tisch schafft Raum für unterschiedliche Erfahrungen: aus dem Leben mit Herzschwäche, aus der Versorgung, aus Pflege, Forschung, Selbsthilfe, Politik und Kommunikation.
Versorgung gemeinsam denken
Herzinsuffizienz betrifft viele Bereiche. Deshalb werden medizinische, pflegerische, soziale, organisatorische und gesundheitspolitische Fragen gemeinsam betrachtet.
Öffentlichkeit schaffen
Berichte, Aktionen, Medienbeiträge und begleitende Materialien sollen dazu beitragen, Herzschwäche verständlicher, sichtbarer und besser besprechbar zu machen.
Runder Tisch 2026
Herzinsuffizienz und Frauenherzen
Der Runde Tisch Herzschwäche 2026 fand am 17. und 18. März 2026 in Nürnberg statt. Das Schwerpunktthema lautete „Herzinsuffizienz und Frauenherzen“. Damit wurde die geschlechtersensible Perspektive auf Herzinsuffizienz, Versorgung, Forschung, Kommunikation und Alltag stärker in den Mittelpunkt gestellt.
Awareness
Im Workshop wurde besprochen, wie Herzschwäche in der Öffentlichkeit verständlicher und sichtbarer gemacht werden kann.
Wissenschaftlicher Beirat
Ein wichtiger Baustein war die konstituierende Sitzung des wissenschaftlichen Beirats, um fachliche Perspektiven enger einzubinden.
Dialogtag
Am Haupttag standen Grußworte, internationale Perspektiven, Fachvorträge, Diskussionen und die weitere gemeinsame Vorgehensweise im Mittelpunkt.
Programm 2026
Zwei Tage in Nürnberg
Das Programm verband interne Abstimmung, fachliche Einordnung, internationale Patientenerfahrung, pflegerische und medizinische Perspektiven sowie politische und gesellschaftliche Impulse.
Dienstag, 17. März 2026
Marmorsaal, Gewerbemuseumsplatz 2, Nürnberg
- Treffen der Fördermitglieder
- Workshop Awareness
- Konstituierende Sitzung des wissenschaftlichen Beirats
- Networking Dinner im Restaurant Heilig-Geist-Spital
Mittwoch, 18. März 2026
Heilig-Geist-Saal, Hans-Sachs-Platz 2, Nürnberg
- Begrüßung und Grußworte
- EU- und nationale Perspektive auf Herzinsuffizienz
- Patientenperspektiven aus internationalen Organisationen
- Frauenherzen, ANOCA und mikrovaskuläre Dysfunktion
- Kardiogener Schock, medikamentöse Therapie und Versorgungsqualität
- Vorstellung der Ergebnisse des Workshop Awareness
| Themenblock | Inhaltliche Richtung | Beispiele aus dem Programm |
|---|---|---|
| Politik und Versorgung | Herzinsuffizienz im europäischen und nationalen Kontext | EU-Herz-Kreislauf-Plan, kardiovaskuläre Gesundheit, politische Grußworte |
| Patientenperspektive | Leben mit Herzinsuffizienz, internationale Erfahrungen und Maßnahmen | Global Heart Hub, HeartLife Foundation, europäische Patientenorganisationen |
| Frauenherzen | Geschlechtersensible Betrachtung von Symptomen, Diagnostik und Versorgung | Frauenherzen, ANOCA, mikrovaskuläre Dysfunktion |
| Medizin und Pflege | Fachliche Einordnung, Therapie, Versorgungsqualität und Prävention | Kardiogener Schock, Leitlinienempfehlungen, „Von Sick Care zu Health Care“ |
Teilnehmende 2026
Viele Perspektiven an einem Tisch
Der Wert des Formats entsteht aus der Mischung der Beteiligten. Die Teilnehmenden kamen unter anderem aus Medizin, Pflege, Selbsthilfe, Patientenorganisationen, Politik, Versicherungen, Verbänden, Gesundheitswirtschaft, Medien und Kommunikation.
Medizin und Wissenschaft
Fachärztinnen und Fachärzte, Klinikleitungen, Kardiologie, Prävention, Reha, Spezialambulanzen und wissenschaftliche Perspektiven brachten die medizinische Einordnung ein.
Patienten und Selbsthilfe
Betroffene, Angehörige, Selbsthilfegruppen und internationale Patientenorganisationen machten deutlich, welche Fragen im Alltag, in der Versorgung und in der Kommunikation besonders relevant sind.
Pflege
Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten für Herzinsuffizienz zeigten, wie wichtig qualifizierte Begleitung, Schulung, Koordination und kontinuierliche Unterstützung sind.
Politik und Kostenträger
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Krankenkassen, Rentenversicherung und Institutionen ordneten Herzschwäche als Versorgungs- und Strukturthema ein.
Gesundheitsunternehmen
Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft waren als Unterstützer und Gesprächspartner sichtbar. Die finanzielle Unterstützung wurde transparent offengelegt.
Medien und Kommunikation
Moderation, Berichterstattung und begleitende Medienarbeit trugen dazu bei, die Themen des Runden Tisches über den Veranstaltungstag hinaus zugänglich zu machen.
Transparenz
Kooperation und Unterstützer 2026
Der Runde Tisch Herzschwäche 2026 wurde in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg durchgeführt. Die Unterstützer wurden auf der bisherigen Veranstaltungsseite mit Betrag genannt. Diese Transparenz ist wichtig, damit Leserinnen und Leser die Finanzierung des Formats nachvollziehen können.
AstraZeneca GmbH
Unterstützung: 3.000 Euro
Bayer Vital GmbH
Unterstützung: 3.000 Euro
Boehringer Ingelheim
Unterstützung: 3.000 Euro
Daiichi Sankyo
Unterstützung: 3.000 Euro
Lilly Deutschland
Unterstützung: 3.000 Euro
Novartis Pharma
Unterstützung: 3.000 Euro
Novo Nordisk Pharma
Unterstützung: 3.000 Euro
Roche Diagnostics
Unterstützung: 3.000 Euro
Einordnung zur Transparenz
Die Nennung der Unterstützer dient der Offenlegung. Inhalte, medizinische Aussagen und redaktionelle Einordnungen sollten auch bei unterstützten Formaten sachlich, nachvollziehbar und ohne produktbezogene Therapieempfehlungen erfolgen.
Aktionen und Medien
Vom Austausch in die Öffentlichkeit
Der Runde Tisch endet nicht mit dem Veranstaltungstag. Begleitende Aktionen, Berichte und Materialien sollen die Themen weitertragen und Betroffene, Angehörige sowie Fachkreise erreichen.
Gesundheitsmarkt Herzschwäche
Am 9. Mai 2026 fand in der Stadthalle Fürth der Gesundheitsmarkt Herzschwäche statt. Das Format ergänzte den Runden Tisch um eine öffentlich zugängliche Informations- und Begegnungsebene.
Awareness Campaign 2026
Die begleitende Kampagne stellte Fragen für das Arztgespräch, Begleiterkrankungen und Orientierung für Betroffene und Angehörige in den Mittelpunkt.
Berichte und Dokumentation
Medienberichte, Magazinseiten, Fotogalerien und begleitende Beiträge dokumentieren Eindrücke, Themen und Ergebnisse des Runden Tisches.
Archiv
Rückblick auf frühere Runde Tische
Der Rückblick zeigt, dass der Runde Tisch über mehrere Jahre gewachsen ist: von Versorgung, Pflege und Awareness über europäische Perspektiven bis hin zu Patientenorganisationen, Politik und strukturierter Öffentlichkeitsarbeit.
2025
Der Runde Tisch am 4. und 5. März 2025 griff unter anderem Herzinsuffizienz im kardiovaskulären Gesundheitsplan, Patientenperspektiven, Pflegeexpertise, Prävention und Versorgung auf.
- Workshop Awareness
- Networking Dinner
- Internationale Patientenperspektiven
- Pflege, Politik, Kassen, Organisationen und Unternehmen
2024
Der Rückblick 2024 dokumentierte Themen wie europäische Herzinsuffizienz-Mission, DMP Herzinsuffizienz, spezialisierte Herzinsuffizienzpflege, transsektorale Versorgung und politische Einordnung.
- Workshop Awareness
- Grußworte aus Fachgesellschaft und Politik
- Versorgung und DMP-Fragestellungen
- Pflegeexpertise und sektorenübergreifende Zusammenarbeit
2023
Der Runde Tisch 2023 behandelte unter anderem bessere Versorgungswege, pflegerische Begleitung, Patientensicht und gesundheitspolitische Anschlussfragen.
- Networking Dinner
- Ergebnisse aus 2022
- Wege für bessere Versorgung
- Internationale und nationale Perspektiven
2022
Der Rückblick 2022 markiert einen früheren Entwicklungsschritt des Formats. Er zeigt, wie der Runde Tisch begonnen hat, unterschiedliche Beteiligte rund um Herzinsuffizienz systematischer zusammenzuführen.
- Erste strukturierte Austausch- und Arbeitsperspektiven
- Aufbau von Vernetzung
- Grundlage für spätere Awareness- und Versorgungsfragen
Materialien und Orientierung
Weiterführende Seiten und Dokumentation
Für medizinische Grundlagen wird auf die eigene Unterseite verwiesen. Die Runder-Tisch-Seite bleibt dadurch klar: Sie erklärt das Format, dokumentiert die Veranstaltungen und macht Unterstützer, Aktionen und Rückblicke nachvollziehbar.
Herzschwäche verstehen
Die medizinische Grundlagenseite erklärt Herzschwäche, Symptome, Diagnostik, Behandlung, Alltag und Warnzeichen. Zur Grundlagenseite
Runder Tisch Herzschwäche 2026
Die bisherige Veranstaltungsdokumentation enthält Tagesordnung, Teilnehmende, Unterstützer, Aktionen, Medienberichte und Rückblicke. Zur Veranstaltungsdokumentation
Kontakt und Austausch
Wer Fragen zum Format, zur Dokumentation oder zu Selbsthilfe- und Austauschmöglichkeiten hat, kann Kontakt aufnehmen. Kontakt aufnehmen
Mehr über Herzschwäche erfahren
Diese Seite stellt die Initiative Prävention Jetzt vor. Wenn Sie grundlegende Informationen zur Erkrankung suchen, finden Sie diese auf der Unterseite „Herzschwäche verstehen“. Dort wird erklärt, was Herzschwäche bedeutet und wie wichtige Informationen eingeordnet werden können.